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Demokratische Erneuerung? Politische Leitvokabeln der LINKE.
Stockholm University. Stockholm University, Faculty of Humanities, Department of Baltic Languages, Finnish and German. Stockholm University, Faculty of Humanities, Department of Baltic Languages, Finnish and German, Department of German. Stockholm University, Faculty of Humanities, Department of Baltic Languages, Finnish and German, Department of German. Stockholm University, Faculty of Humanities, Department of Baltic Languages, Finnish and German.
2009 (German)Independent thesis Basic level (degree of Bachelor), 10 credits / 15 HE creditsStudent thesis
Abstract [de]

 

 Das Ziel der Arbeit bestand darin zu prüfen, welche Leitvokabeln sich in der politischen Sprache der LINKE identifizieren lassen und mit welchen sozio-historischen Bedingungen ihr Status als Leitvokabeln zu begründen ist. Dabei stand die Hypothese im Vordergrund, dass die LINKE zum einen an Wähler appelliert, die der DDR relativ positiv gegenüberstehen und von der Wiedervereinigung enttäuscht sind, zum zweiten an enttäuschte SPD-Wähler. In Schlüsseldokumenten – dem programmähnlichen Dokument Programmatischen Eckpunkte und je zwei Parteitagsreden (2007 und 2008) der führenden LINKE-Politiker Gregor Gysi und Oskar Lafontaine – wurden sechs repräsentative Leitvokabeln identifiziert: Demokratie/ demokratische Erneuerung und demokratischer Sozialismus, Kapitalismus, Neoliberalismus, Frieden/Friedenspartei und soziale Gerechtigkeit. Es wurde geprüft, ob die ausgewählten Leitvokabeln Fahnen- oder Stigmawörter sind, und ob sie eins oder mehrere der folgenden Merkmale aufweisen: Bezeichnungs- und Bedeutungskonkurrenz, häufig vorkommende Ad-hoc-Komposita, Neologismen bzw. Begriffe, die einem Bedeutungswandel unterworfen sind, Sprachreflexivität. Durch einen Vergleich mit Definitionen im Brockhaus wurde gezeigt, dass die untersuchten Begriffe semantisch vage sind. Das ist ein typisches Merkmal politischer Leitvokabeln, die sich eben ihrer Vagheit wegen von mehreren Parteien in Anspruch nehmen lassen. Das untersuchte Material zeigt, dass die LINKE ein scharfes Freund-Feind-Schema malt. Stigmawörter sind Neoliberalismus und Kapitalismus. Fahnenwörter dagegen sind Frieden, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und demokratischer Sozialismus.  Die Analyse scheint plausibel zu machen, dass die LINKE Leitvokabeln intensiv verwendet, und zwar in einer Weise, die sprachliche und gedankliche Muster gemäßigter Strömungen des DDR-Diskurses und des Diskurses der linken SPD der früheren BRD verschmilzt.

Place, publisher, year, edition, pages
2009. , 46 p.
Keyword [de]
Politische semantik, Leitvokabeln, Schlüsselwörter
National Category
Specific Languages
Identifiers
URN: urn:nbn:se:su:diva-29186OAI: oai:DiVA.org:su-29186DiVA: diva2:231406
Presentation
(German)
Uppsok

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Available from: 2009-08-21 Created: 2009-08-12 Last updated: 2009-08-21Bibliographically approved

Open Access in DiVA

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