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Implementation of community-based alcohol prevention in Karlsruhe, Germany
Stockholm University, Faculty of Social Sciences, Centre for Social Research on Alcohol and Drugs (SoRAD).
2013 (English)In: SUCHT, ISSN 0939-5911, E-ISSN 1664-2856, Vol. 59, no 5, 261-268 p.Article in journal (Refereed) Published
Abstract [en]

Aims: The present paper aims at examining the implementation fidelity of a community-based substance use prevention program in the district of Karlsruhe (Germany). Methods: Based on an inventory assessing the formal implementation of preventive activities, communities were divided into two groups with high and low implementation fidelity, respectively. A school survey was conducted to assess the visibility, knowledge and participation in the intervention in grades 9 and 10. The sample size was 892 (response rate 21.7 %). Results: Each study group was composed of 16 communities. The major focus of the prevention activities was on the components „structure“, „communication/public relation“ and „youth protection“. More students in the group with high implementation fidelity had seen the intervention slogan (58.4 % vs. 44.6 %) and knew at least one program activity (47.8 % vs. 35.8 %). Only a minority of students had direct contact to the intervention in the past year with no differences between the two groups. Conclusions: The intervention focuses on networking and the establishment of decision-making. Differences between communities with high and low implementation fidelity vanish when adolescents are asked for program exposure. Overall program reach can be considered low.

Abstract [de]

Fragestellung: Im Jahr 2001 wurde im Landkreis Karlsruhe eine Maßnahme zur kommunalen Suchtprävention entwickelt, die das Ziel verfolgt, die Gemeinden der Region langfristig mit selbsttragenden, präventiven Strukturen auszustatten. Im Rahmen der aktuellen Untersuchung, die Teil eines breiter angelegten Evaluationsprojekts ist, sollte die Umsetzungstreue dieser kommunalen Suchtpräventionsmaßnahme untersucht werden. Methodik: Für die vorliegenden Analysen wurden zwei Datenquellen genutzt. Für alle 32 Gemeinden des Landkreises wurden Informationen bezüglich der Umsetzungstreue gesammelt. Dazu wurde ein Inventar entwickelt, mit dem sich die Durchführung der einzelnen Projektbestandteile in den Bereichen Struktur, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendschutz, Aktivitäten für Kinder sowie Aktivitäten für Eltern abbilden lässt. Dieses Inventar wurde von Mitgliedern der Gemeindeverwaltungen bearbeitet. Basierend auf den Ergebnissen wurden die Gemeinden in zwei Gruppen mit hoher bzw. niedriger Umsetzungstreue eingeteilt. Zur Überprüfung der Wahrnehmung, des Wissens und der Teilnahme an der Intervention wurde eine Schülerbefragung in 9. und 10. Klassen allgemeinbildender Schulen des Landkreises durchgeführt. Dazu wurden alle Schulen des Landkreises eingeladen. Die Stichprobe umfasste 892 Jugendliche (Rücklaufquote 21.7 %). Ergebnisse: Jeweils 16 Gemeinden wurden den Studiengruppen zugewiesen. Basierend auf dem Inventar lag der Schwerpunkt der präventiven Aktivitäten in den Bereichen „Struktur“, „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Jugendschutz“. In der Gruppe mit hoher Umsetzungstreue hatten etwa 50 % der Gemeinden die entsprechenden Projektbausteine umgesetzt. Im Gegensatz dazu wurden wenige konkrete Aktivitäten für Jugendliche und Eltern durchgeführt. Mehr Jugendliche in der Gruppe mit hoher Umsetzungstreue kannten den Projekt-Slogan (58.4 % vs. 44.6 %) und mindestens eine spezifische Aktivität der Intervention (47.8 % vs. 35.8 %). Allerdings hatte nur ein kleiner Teil der Stichprobe im vergangenen Jahr direkten Kontakt zu der Intervention. So haben weniger als 5 % der befragten Jugendlichen an Schülerseminaren oder ähnlichen Veranstaltungen teilgenommen oder sich aktiv am Projekt beteiligt (z. B. als Peers). Hinsichtlich der Teilnahme zeigten sich keine Unterschiede zwischen den Studiengruppen. Schlussfolgerungen: Schwerpunkt des Projekts ist die Netzwerkarbeit. Unterschiede in der formalen Umsetzungstreue spiegeln sich nicht in der Programmteilnahme der Jugendlichen wider. Die Reichweite der Intervention ist insgesamt gering. Daher sollten zukünftig verstärkt Aktivitäten unternommen werden, um das Projekt bei den Zielgruppen der Jugendlichen und Eltern besser bekannt zu machen.

Place, publisher, year, edition, pages
2013. Vol. 59, no 5, 261-268 p.
National Category
Sociology
Identifiers
URN: urn:nbn:se:su:diva-101346DOI: 10.1024/0939-5911.a000264OAI: oai:DiVA.org:su-101346DiVA: diva2:703069
Available from: 2014-03-05 Created: 2014-03-05 Last updated: 2017-12-05Bibliographically approved

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By author/editor
Kraus, Ludwig
By organisation
Centre for Social Research on Alcohol and Drugs (SoRAD)
In the same journal
SUCHT
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